Die Geschichte des Tennis

Die Geschichte des Tennis ist lang und reicht bis ins 13. Oder 14. Jahrhundert. Oft erinnert man sich gar nicht mehr an die Zählweise, die es damals noch gab und an all die Traditionen. Dabei sollte man doch auch immer den Hintergrund seiner Lieblingssportart kennen. Es gehört weitaus mehr dazu als eine gute Wilson Tennistasche und Tennisschläger – man muss mit Leidenschaft dabei sein, wenn man richtig gut werden möchte. Trotz Wimbledon hat Tennis nicht seinen Ursprung in England, sondern in Frankreich. Es war schon seit jeher ein Rückschlagspiel mit einem Ball und somit hat sich grundlegend gar nicht so viel geändert. Der Begriff stammt auch aus dem Französischen und leitet sich von tenez ab, was übersetzt halten bedeutet. Man spielte zu Beginn tatsächlich ohne Tennisschläger und schoss sich die Bälle mit der bloßen Hand zu. Man nannte das dann auch noch Cache. Dann kamen irgendwann Lederbälle zum Einsatz und auch mit Kork wurde gespielt. Erst Ende des 15. Jahrhunderts breitet sich Tennis so wirklich aus und schaffte es schließlich nach Schottland. Meistens war der Tennisplatz ein Kloser, in dessen Innenhof genug Platz war, um diese Sportart auszuüben. Die Dachschrägen wurden oft als Zielflächen genutzt. Generell wurde auch schon damals um Geld gespielt und jeder Punkt brachte um die 15 denier. Daraus entwickelte sich dann übrigens auch die Zählweise, die es heute noch gibt. Es gab auch damals Gegner, die solche Umtriebe im Bürgertum nicht gerne gesehen haben und in Frankreich und England wurde es teilweise bestraft. Tennis wird überwiegend mit Tennisschlägern gespielt und verbreitet sich weiter in den regionalen Bereichen. Später wurde es dann zur richtigen Volkssportart. Selbst in Schlössern gab es dann irgendwann freie und überdachte Spielplätze für Tennis. Nach und nach wurde sowohl die Ballqualität als auch die Qualität der Schläger immer besser und wurde andauernd weiterentwickelt. Man erkannte sehr schnell den Markt dafür. Die Verbreitung dieser Sportart ging so weit, dass sie irgendwann auch royal wurde. Später ging sie dann zwischenzeitlich auch noch mal etwas zurück, insbesondere in Frankreich. Erst Ende des 18. Jahrhunderts war es dann soweit und Tennis erreichte durch den Major Walter C. in England eine entscheidende Bedeutung. Dann wurde nämlich Rasentennis eingeführt und ein Dach darüber gebaut. Es gab aber immer noch keine festen Regeln zur Abmessung oder sonstigen Bedingungen, ohne die Tennis heute unvorstellbar wären. Jeder konnte Rasentennis damals zuhause im eigenen Garten spielen, weshalb es wieder viel beliebter und zur Volkssportart wurde. Wimbledon gab es dann erst ab 1877 , als der Tennis Club eröffnet wurde.

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